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MARSCH DES LEBENS 

27. April 2017, 17:00 Uhr Pariser Platz

Anlässlich des jüdischen Holocaustgedenktages „Jom haSchoa“

„Gemeinsam erinnern – gemeinsame Zukunft!“
„Nein zu Rassismus, Antisemitismus und Israelhass!“

Das Programm

17.00 Uhr: Startveranstaltung auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor

18.00 Uhr: Start des Marsches

18.45 Uhr: Kurze Abschlussveranstaltung gegenüber dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas

20.00 Uhr: Abschlussveranstaltung in den Räumen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Fasanenstraße

Aufruf

"Gemeinsam erinnern - gemeinsame Zukunft!"
"Nein zu Rassismus, Antisemitismus und Israelhass!"

Der Fußballer und Hotelbesitzer Jonas Schnabel erlebte Hass und Antisemitismus hautnah. In einem Interview vor einigen Tagen sagte er: "Was mir und meinen jüdischen Freunden bei den Anfeindungen vor allem wehgetan hat, war das Schweigen unserer nicht jüdischen Freunde!" (Welt/N24 vom 09.04.2017) Antisemitismus und Judenhass werden leider oft als ein Randproblem wahrgenommen, mit dem man sich arrangieren könne. Kirchen- und Gemeindeprogramme sind uns meistens wichtiger als unsere Stimme zu erheben! Viele wünschen sich endlich einen Schlussstrich unter dem Holocaust zu ziehen. Wir sollten auf den evangelischen Theologen, Widerstandskämpfer und Märtyrer Dietrich Bonhoeffer hören, der 1933 in seinem Aufsatz "Die Kirche vor der Judenfrage" mahnte, dass eine Kirche - und ich füge Freikirchen hinzu - die nicht aktiv zu jüdischem Leben steht, aufhört Kirche Jesu zu sein. Dieser Satz ist heute nach wie vor aktuell und gültig!

Gleichgültigkeit und Schweigen machen uns zu Mitläufern und Mittätern - damals wie heute. Wer aus der Vergangenheit gelernt hat schaut heute genau hin!

  • Nach antisemitischen Angriffen verlässt ein jüdischer Schüler eine Schule in Berlin.
  • Immer wieder werden Vorfälle bekannt, bei denen Juden in Deutschland antisemitisch belästigt, beleidigt oder gar angegriffen werden. Antisemitismus ist in Deutschland mittlerweile salonfähig.
  • Die Anfeindungen sind offener und vor allem aggressiver geworden. (Daniel Alter, Rabbiner)

 

Erinnerung und Verantwortung sind keine Strafe, sondern ein Auftrag dieser Zeit! 

  • Millionen Menschen in Deutschland haben feindliche Einstellungen gegenüber Juden.
  • Jeder vierte Bundesbürger stimmt der Aussage zu, "Juden haben auf der Welt zu viel Einfluss" (Bertelsmann-Studie von 2015)
  • In der jüdischen Gemeinschaft wird Antisemitismus weiterhin als massive Bedrohung wahrgenommen. Mehr als ein Drittel gab an, innerhalb der letzten fünf Jahre antisemitisch belästigt worden zu sein.
  • Alle 83 Sekunden wird in Sozialen Medien etwas Antisemitisches gepostet.

 

Deswegen rufen wir und laden Sie ein! Seien Sie bei den Märschen des Lebens dabei! 

Wir wollen auf den ca. 60 Märschen des Lebens weltweit in diesem Jahr gemeinsam mit vielen Tausenden unsere Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und Judenhass erheben und in Freundschaft an der Seite Israels stehen.

Ihre Teilnahme macht den Unterschied! 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstalter

Marsch des Lebens e.V., Eisenbahnstraße 124, 72072 Tübingen

 

Der Marsch des Lebens in Berlin wird unterstützt von: Forum Israel - Nie wieder schweigen, Wächterruf e.V., Ebenezer Emergency Fund International (Deutschland) e.V., Initiative 27.Januar, Hope Center e. V.

 

Unterstützen Sie den Marsch des Lebens in Berlin mit Ihrer Spende: 
IBAN: DE42 6415 0020 0001 8238 60, BIC: SOLADES1TUB, Kreissparkasse Tübingen, Kontoinhaber: Marsch des Lebens e.V.

 

Einmalige Aktionen sind wichtig – Veränderung geschieht jedoch durch Kontinuität!

Deshalb soll der Marsch des Lebens jedes Jahr stattfinden. Jobst Bittner: „Rund um den jüdischen Holocaust Gedenktag Jom haSchoa möchten wir das Gedenken der jüdischen Gemeinden ehren und auf der Straße als Nachkommen der Tätergeneration gegen Antisemitismus und für Israel ein öffentliches Zeichen setzten.“ Lesen Sie am besten dazu den Aufruf „Der Marsch des Lebens geht weiter“

 

 

 

 

 

 

Was ist der Jom haSchoa?

Der Jom haSchoa ist der jüdische Holocaustgedenktag und in Israel Nationalfeiertag. Er wird nach dem jüdischen Kalender am 27. Nisan begangen, was nach dem Sonnenkalender wechselnden Tagen im April oder Mai entspricht. In dieser Zeit wird auch an den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto erinnert (19. April -16. Mai 1943). In Israel heulen an diesem Tag um 10 Uhr im ganzen Land für zwei Minuten die Sirenen, während Verkehr und Passanten stillstehen und der Opfer des Holocaust gedenken.

 

 

 

 

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Regelmäßige Updates und aktuelle Informationen gibt es auf der MDL Eventseite (Facebook).

 

Weitere Märsche des Lebens

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