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Marsch des Lebens 24. April 2017, 17:00 Uhr, Richard-Wagner-Platz

Anlässlich des jüdischen Holocaustgedenktages „Jom haSchoa“

„Gemeinsam erinnern – gemeinsame Zukunft!“
„Nein zu Rassismus, Antisemitismus und Israelhass!“

Das Programm

Vom Richard Wagner Platz führt der Marsch des Lebens an einigen markanten Orten jüdischen Lebens der Vergangenheit und Gegenwart vorbei: Am Brühl, an der Synagoge (Keilstraße), dem Ariowitschhaus, der Gedenkstätte der großen Synagoge (Gottschedstraße), in der Nähe der ehemaligen Ez-Chaim Synagoge (Apels Garten) und schließlich zur Alten Handelsbörse.

17.00 Uhr Open-Air Startveranstaltung am Richard Wagner Platz

17.30-19.00 Uhr Marsch des Lebens an Orten jüdischen Lebens entlang zur Alten Handelsbörse

19.00 Uhr Gedenkveranstaltung in der Alten Handelsbörse

 

Aufruf

"Gemeinsam erinnern - gemeinsame Zukunft!"
"Nein zu Rassismus, Antisemitismus und Israelhass!"

Der Fußballer und Hotelbesitzer Jonas Schnabel erlebte Hass und Antisemitismus hautnah. In einem Interview vor einigen Tagen sagte er: "Was mir und meinen jüdischen Freunden bei den Anfeindungen vor allem wehgetan hat, war das Schweigen unserer nicht jüdischen Freunde!" (Welt/N24 vom 09.04.2017) Antisemitismus und Judenhass werden leider oft als ein Randproblem wahrgenommen, mit dem man sich arrangieren könne. Kirchen- und Gemeindeprogramme sind uns meistens wichtiger als unsere Stimme zu erheben! Viele wünschen sich endlich einen Schlussstrich unter dem Holocaust zu ziehen. Wir sollten auf den evangelischen Theologen, Widerstandskämpfer und Märtyrer Dietrich Bonhoeffer hören, der 1933 in seinem Aufsatz "Die Kirche vor der Judenfrage" mahnte, dass eine Kirche - und ich füge Freikirchen hinzu - die nicht aktiv zu jüdischem Leben steht, aufhört Kirche Jesu zu sein. Dieser Satz ist heute nach wie vor aktuell und gültig!

Gleichgültigkeit und Schweigen machen uns zu Mitläufern und Mittätern - damals wie heute. Wer aus der Vergangenheit gelernt hat schaut heute genau hin!

 

Erinnerung und Verantwortung sind keine Strafe, sondern ein Auftrag dieser Zeit! 

 

Deswegen rufen wir und laden Sie ein! Seien Sie bei den Märschen des Lebens dabei! 

Wir wollen auf den ca. 60 Märschen des Lebens weltweit in diesem Jahr gemeinsam mit vielen Tausenden unsere Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und Judenhass erheben und in Freundschaft an der Seite Israels stehen.

Ihre Teilnahme macht den Unterschied! 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstalter und Kontakt

Christlich-soziale Dienste TOS Leipzig e.V., Nonnenstraße 17, 04229 Leipzig

Tel: 0341 - 2156719, E-Mail: office(at)tos-leipzig.de

Marsch des Lebens e.V., Eisenbahnstraße 124, 72072 Tübingen

Unterstützen Sie den Marsch des Lebens in Leipzig mit Ihrer Spende: 
IBAN: DE42 6415 0020 0001 8238 60, BIC: SOLADES1TUB, Kreissparkasse Tübingen, Kontoinhaber: Marsch des Lebens e.V.

 

 

 

 

 

 

Jom haSchoa

Der Jom haSchoa ist der jüdische Holocaustgedenktag und in Israel Nationalfeiertag. Er wird nach dem jüdischen Kalender am 27. Nisan begangen, was nach dem Sonnenkalender wechselnden Tagen im April oder Mai entspricht. In dieser Zeit wird auch an den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto erinnert (19. April -16. Mai 1943). In Israel heulen an diesem Tag um 10 Uhr im ganzen Land für zwei Minuten die Sirenen, während Verkehr und Passanten stillstehen und der Opfer des Holocaust gedenken.

 

 

 

 

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